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9. Beschäftigung


Abb. 9.1: Erwerbspersonen in Deutschland
Kommentar
: Der deutsche Arbeitsmarkt entwickelt sich in den letzten Jahren erstaunlich positiv. Nach der deutschen Einigung hatte die Erwerbstätigkeit vor der Krise saisonbereinigt ein Maximum von 41,04 Millionen Erwerbstätigen erreicht. In der Krise sank sie bis September 2009 leicht auf 40,84 Millionen. Im Juli 2017 betrug Zahl der Erwerbstätigen 44,31 Millionen. Und im August 2017 betrug die Zahl der Arbeitslosen saisonbereinigt 2,53 Millionen, nach einem Maximum von 3,49 im Juni 2009.


Zwischen Januar 2010 und Januar 2017 ist die Zahl der Erwerbstätigen um 3,2 Millionen gestiegen, die der Arbeitslosen aber nur um 0,8 Millionen gesunken. Das bedeutet: die Zahl der Erwerbspersonen ist um 2,1 Millionen gestiegen.


Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist im Krisenjahr 2009 um 134 Tausend zurückgegangen. Seitdem ist sie um 4,2 Millionen gestiegen.


Abb. 9.1a: Erwerbspersonen in Deutschland


Abb. 9.1b: Atypische Arbeitsverhältnisse in Deutschland
Erläuterung
Atypisch sind alle von der Regel abweichenden Arbeitsverhältnisse. Sie werden oft fälschlicherweise mit prekären Arbeitsverhältnissen gleichgesetzt.
 Die Definition der Bundesagentur von Teilzeitbeschäftigung wurde 2011 geändert, so dass Vergleiche nicht mehr möglich sind.
Kommentar: Die meisten atypischen Arbeitsverhältnisse sind Teilzeitbeschäftigungen, die insb. für Frauen wichtig sind. Die Zahl der Leiharbeitnehmer schwankt mit der Konjunktur. Seit 2010 stagniert sie bei einer Million. Die Zahl der kurzfristig Beschäftigten blieb zwischen 2002 und 2008 im Jahresdurchschnitt konstant. Seitdem sinkt sie tendenziell


Abb. 9.1c: Prekäre Arbeitsverhältnisse in Deutschland
Erläuterung

  • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Hauptjob = sozialversicherungspflichtige Beschäftigte minus im Nebenjob geringfügig Entlohnte.
  • Ausschließlich geringfügig Entlohnte (Minijobs ohne Nebenjobs, Mini-Jobs sind Beschäftigungsverhältnisse mit einem Arbeitsentgelt bis 400 Euro) zählen  nicht zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
  • Midi-Jobs haben ein Arbeitsentgelt zwischen 400 und 800 Euro.
  • Als prekäre Arbeitsverhältnisse kann man die ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen und die Midi-Jobs verstehen, allerdings mit der Einschränkung, dass darin auch Teilzeitverhältnisse enthalten sind.

KommentarDie Zahl der mutmaßlich prekären Arbeitsverhältnisse stagniert in Deutschland seit 2004:

    • die der ausschließlich geringfügig Entlohnten bei knapp 5 Millionen,
    • die Midi-Jobs bei 1,4 Millionen,
    • die der ausschließlich kurzfristig Beschäftigten bei unter 300 Tausend.
    • Die Zahl der Leiharbeitnehmer schwankt mit der Konjunktur. 2015 erreichte sie eine Million.

Abb. 9.1d: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit - 2007-2009
Kommentar
: Von September 2008 bis Dezember 2009 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Deutschland um -102 Tausend zurückgegangen, die Zahl der Arbeitslosen um +211 Tausend gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Kurzarbeiter um +869 Tausend auf 808 Tausend angewachsen. Im Mai 2009 war sie vorübergehend auf über 1,4 Millionen angestiegen. Im März 2017 waren es 35 Tausend.


Abb. 9.2: Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland
Erläuterung
: Der Vorjahresvergleich der Arbeitslosen und der Erwerbspersonen war 2006 wegen Änderungen der gesetzlichen Definition unbrauchbar. Größere Veränderungen der Zahl der Erwerbspersonen signalisieren Änderungen der Definition von Arbeitslosen!
Kommentar: Die Zahl der Arbeitslosen lag Ende 2009 saisonbereinigt um +186 Tausend über dem Vorkrisenniveau. Das war eine Zunahme um 5,4%. 2010 bis Mitte 2012 sank die Arbeitslosigkeit. Von Oktober 2012 bis Ende 2013 stieg sie wieder. Im Zeichen des aktuellen Aufschwungs der Beschäftigung lag sie im August 2017 um 141 Tausend unter der des Vorjahrs..
Die Zahl der Erwerbspersonen stieg in Deutschland seit 2010 stetig an, bis Januar 2017 um 2,4 Millionen.


Abb. 9.3: Entwicklung der Beschäftigung
Erläuterung
: Zu den sonstigen Arbeitnehmern gehören auch Beamte und Soldaten.
Kommentar: Seit 2010 nimmt die Zahl der  Arbeitnehmer ab, die nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind.


Abb. 9.3a: Entwicklung der unterschiedlichen Beschäftigungsformen
Erläuterung: Neben den 5 Millionen ausschließlich geringfügig Entlohnten gibt es 2 Millionen „normal“ entlohnte Beschäftigte mit einem geringfügig entlohnten Nebenjob.
Die Zahl der Teilzeitbeschäftigten ist nach Juni 2011 nicht mehr mit den früheren Zahlen vergleichbar. Als Teilzeit wird nunmehr jede vertraglich festgelegte Arbeitszeit eingeordnet, die geringer als die tariflich bzw. betrieblich festgelegte Regelarbeitszeit ist.
Kommentar: Die Phase der Zunahme von Minijobs als Hauptjob beschränkte sich auf die Zeit zwischen Juni 2005 und Dezember 2006. Auffällig ist die Zunahme von Leiharbeitnehmern zwischen Juni 2005 und September 2008 um 400 Tausend. In der Krise nahm Ihre Zahl bis Juni 2009 um 200 Tausend ab, um danach wieder zu steigen. Charakteristisch für die deutsche Arbeitsmarktentwicklung ist die lang anhaltende Zunahme der Teilzeitbeschäftigung um 200-300 Tausend pro Jahr. In den letzten Jahren nimmt die Teilzeitbeschäftigung einen veränderten Charakter an: Die Begriffe Vollzeit und Teilzeit verschwimmen.


Abb. 9.4: Wachstum und Beschäftigungsentwicklung in Deutschland
Erläuterung
: Der Trend der Produktivität repräsentiert die Wirkung von technologischen und organisatorischen Produktivitätssteigerungen, bereinigt um die konjunkturellen Schwankungen des Arbeitseinsatzes. Am aktuellen Rand verliert der HP-Trend (Hodrick-Prescott) seine Trennschärfe.
Kommentar: Nach dem 4. Quartal 2008 fällt im Vorjahresvergleich der starke Rückgang der geleisteten Arbeitsstunden auf. Der krisenbedingte Produktionsrückgang ist weitgehend durch Verringerung der geleisteten Arbeitszeit kompensiert worden. Inzwischen folgt die Entwicklung der Arbeitsstunden weitgehend der Wachstumsentwicklung.


Abb. 9.4a: Konjunktur und Erwerbstätigkeit in Deutschland
Erläuterung
: Die Grafik repräsentiert den konjunkturellen Zusammenhang zwischen Wachstum und Erwerbstätigkeit. Die Verschiebung der rechten Skala gegenüber der linken um 2 %-Punkte entspricht annähernd der durchschnittlichen Beschäftigungsschwelle des Wachstums (= Entwicklung der Produktivität). Regressionszusammenhang 1992-2008, Quartale, Veränderungen in %Vj, R2 = 0,51: Ets = 0,60 * (BIPr – 1,9%), Mittelwert von BIPr = +1,5%.
KommentarDie Konjunktur bestimmt wesentlich die Entwicklung des Beschäftigungsvolumens (Stunden).


Abb. 9.4b: Lohnkosten und abhängige Beschäftigung in Deutschland
Erläuterung
: Die Lohnkosten pro Umsatzeinheit repräsentieren das Gewicht der Lohnkosten aus Sicht der Unternehmung. Ein relevanter negativer Einfluss der Lohnhöhe auf die Höhe der Beschäftigung müsste in dieser Grafik zu sehen sein. Statistische Messungen liefern mittelfristig einen sehr schwachen negativen Zusammenhang zwischen den Entwicklungen von Lohnkosten und Beschäftigung, der in den letzten Jahren tendenziell gegen Null geht (vgl. LZneu.pdf).
Kommentar: Die statistische Prüfung lässt in den letzten Jahren keinen negativen Einfluss der Lohnkosten auf die Beschäftigung erkennen.  In der Krise erhöhte umgekehrte die Kurzarbeit den Lohnkostenanteil.


Abb. 9.4c: Entwicklung von Vollzeit- und Teilbeschäftigung
Erläuterung
: Die Vollzeitäquivalente wurden grob geschätzt unter der Annahme, dass eine Teilzeitbeschäftigung 50% einer Vollzeitbeschäftigung entspricht. Ab September 2011 stellte die Bundesagentur für Arbeit ihre Berichterstattung über die Teilzeit um. „Daher ist der Nachweis von absoluten Veränderungen und Veränderungsraten bei der Darstellung von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten statistisch nicht sinnvoll und unsachgemäß” (Bundesagentur für Arbeit, Methodenbericht, Beschäftigungsstatistik, Umstellung der Erhebungsinhalte bei den Merkmalen „ausgeübte Tätigkeit“ (Beruf), „Arbeitszeit“ und „Ausbildung“, März 2012).
KommentarDie Teilzeitbeschäftigung hat seit Jahren einen bestimmenden Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung in Deutschland. Dies verzerrt die Angaben der Beschäftigungsentwicklung. Von Juni 2010 bis Juni 2011 hat die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse um 715 Tausend zugenommen. Darin war eine Zunahme der Teilzeitbeschäftigten um 850 Tausend und eine Abnahme der Vollzeitbeschäftigten um -134 Tausend enthalten. Würde man die Teilzeitbeschäftigten nur zu 50% rechnen, so ergäbe sich eine Zunahme des Vollzeitäquivalents von nur 290 Tausend.


Abb. 9.4d: Entwicklung von Wachstum und Beschäftigung in Deutschland
Kommentar: Angesichts der Beobachtung, dass in den Beschäftigtenzahlen zunehmend Teilzeitbeschäftigungen mit sehr unterschiedlicher Arbeitszeit enthalten sind, wobei auch Vollzeitstellen in Teilzeitstellen zerlegt werden, kann die Beschäftigungsentwicklung quantitativ nur noch an der geleisteten Arbeitszeit gemessen werden. Das Arbeitszeitvolumen aller Erwerbstätigen war im 3. Quartal 2012 so hoch wie unmittelbar vor der Krise, nachdem es im 1. Quartal 2012 einen Höhepunkt mit 0,8%-Punkten über dem Vorkrisenstand erreicht hatte. Und die preisbereinigten Stundenlöhne lagen im Sommer 2015 erstmals wieder auf dem Niveau von 2001, nachdem sie vor der Krise auf einen Tiefpunkt gesunken waren! – Folgende Zahlen rücken die jüngste Beschäftigungsentwicklung, die in der Öffentlichkeit als „deutsches Beschäftigungswunder“ gepriesen wird, in ein realistischeres Licht. Zwischen dem Vorkrisenniveau 2. Quartal 2008 und dem 2. Quartal 2017 haben sich wie folgt verändert (saisonbereinigt):

    • BIP real    +9,8%
    • Arbeitnehmer    +9,8%
    • Arbeitnehmerstunden   +6,0%
    • Stunden pro Arbeitnehmer   -3,4%

Abb. 9.5: Erwerbstätigkeit in Deutschland nach Wirtschaftsbereichen


Abb. 9.5a: Tertiärisierung in Deutschland
Erläuterung
: Als tertiäre Sektoren werden hier Handel, Gastgewerbe, Verkehr und die Dienstleistungsbereiche zusammengefasst.


Abb. 9.5b: Entwicklung der Erwerbstätigkeit nach Wirtschaftsbereichen ab 1999
Erläuterung:
Diese Grafik kumuliert die Beschäftigungsveränderungen(in Erwerbstätigenstunden) seit dem 1. Quartal 1998. Vgl. dazu die Wertschöpfungsbeiträge in Abb.1.4a.
Kommentar: Diese Statistik erfasst die Entwicklung der Erwerbstätigung in geleisteten Stunden und ist deshalb aussagekräftiger als die Statistik der Personen. Der vorübergehende Ausschlag der Krise überlagert den nachhaltigen Strukturwandel der Erwerbstätigkeit – Tertiärisierung.


Abb. 9.6a: Entwicklung der Beschäftigung in Deutschland nach Wirtschaftsbereichen
Kommentar
In der Krise 2008/10 ist die Zahl der Arbeitnehmer insgesamt um -147 Tausend zurückgegangen. Dahinter verbergen sich ein Rückgang im Produzierenden Gewerbe und im Bereich der Unternehmensdienstleistungen von -306 Tausend und zugleich eine Zunahme im Bereich von öffentlichen Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit von +269 Tausend, bei einer Abnahme in den übrigen Bereichen von -110 Tausend. Diese trendartige Zunahme der öffentlichen und privaten Dienstleistungen setzt sich auch 2010 und danach fort. Sie trägt die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung.


Abb. 9.6b: Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Deutschland nach Wirtschaftsbereichen (Gliederung WZ 2008)
Kommentar:
Diese neuen Daten der Bundesagentur für Arbeit sind saisonbereinigt. Hier wird die Beschäftigungsentwicklung noch transparenter (in Tausend Personen).


Abb. 9.6c: Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Deutschland nach Berufsbereichen
Erläuterung: Diese Statistik der Bundesagentur wurde leider nach dem Juni 2011 eingestellt.


Abb. 9.6e: Entwicklung der Beschäftigung in Deutschland nach Verwendungskategorien des BIP
Erläuterung
: Eig. Schätzung auf Basis der Input-Output-Statistik des Statistischen Bundesamtes.


Abb. 9.7: Entwicklung der Beschäftigungsschwelle in Deutschland - Gesamtwirtschaft
Erläuterung
: Als Beschäftigungsschwelle gilt jenes Wirtschaftswachstum, das der Produktivitätsentwicklung entspricht und bei dem deshalb die Beschäftigung weder sinkt noch steigt. Der Trend der Produktivität repräsentiert die Wirkung von technologischen und organisatorischen Produktivitätssteigerungen. Er wird hier als HP-Trend (Hodrick-Prescott) dargestellt, der allerdings bei sehr unsteten Verläufen der Ursprungsreihe kein plausibles Ergebnis liefert.
Für die Abb. 9.7 bis 9.7g gilt: Beschäftigung und Produktivität beziehen sich hier auf geleistete Arbeitsstunden.


Abb. 9.7a: Entwicklung der Beschäftigungsschwelle in Deutschland - Produzierendes Gewerbe (o. Bau)
Kommentar
In der Industrie entwickelt sich die Produktivität deutlich prozyklisch. Das bedeutet, dass die Beschäftigung (in geleisteten Arbeitsstunden) erheblich weniger schwankt als die Wertschöpfung.


Abb. 9.7b: Entwicklung der Beschäftigungsschwelle in Deutschland - Baugewerbe


Abb. 9.7c: Entwicklung der Beschäftigungsschwelle in Deutschland - Handel,Verkehr, Gastgewerbe


Abb. 9.7d: Entwicklung der Beschäftigungsschwelle in Deutschland - Information, Kommunikation


Abb. 9.7e: Entwicklung der Beschäftigungsschwelle in Deutschland - Finanz-, Versicherungs-Dienstleister


Abb. 9.7f: Entwicklung der Beschäftigungsschwelle in Deutschland - Unternehmens-Dienstleister


Abb. 9.7g: Entwicklung der Beschäftigungsschwelle in Deutschland - öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit


Abb. 9.8: Entwicklung der Jahresarbeitszeit in Deutschland
Erläuterung:
Ein nicht unwesentliches Element der Verringerung der Jahresarbeitszeit pro Erwerbstätigen ist die Zunahme der Teilzeitbeschäftigung.
Kommentar: Der Rückgang der Zahl der geleisteten Stunden pro Erwerbstätigen in der Industrie zwischen dem 4. Quartal 2008 und dem 2. Quartal 2009 um 10 % war ein ganz untypisches Phänomen  – Kurzarbeit. Dieser Rückgang ist 2010 weitgehend wieder ausgeglichen worden.


Abb. 9.8a: Entwicklung der Wochenarbeitszeit in Deutschland
Erläuterung: Diese Zahl der Wochenarbeitsstunden pro Erwerbstätigen errechnet sich aus Stunden pro Jahr *7 /250. Vgl. dazu Statistik der Arbeitstage des Statistischen Bundesamtes.
Kommentar: Die Spanne der durchschnittlichen geleisteten Arbeitsstunden reichte im 1. Quartal 2017 von 46 Stunden in der Landwirtschaft bis 30 Stunden der sonstigen Dienstleister, bei einem Gesamtdurchschnitt von 38,0 Stunden.


Abb. 9.9: Arbeitslosigkeit - D, EU, EWU und USA
Kommentar
Die Wirtschaftskrise prägte weltweit die Entwicklung der Arbeitslosigkeit. In Deutschland war die Zunahme der Arbeitslosigkeit allerdings bemerkenswert gering. Und auch der anhaltende Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland 2010/12 weicht deutlich von den Entwicklungen in Europa ab. In der EU sinkt die Arbeitslosigkeit seit Sommer 2013.


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